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Ich halte mich nicht für eine gute Songschreiberin

Carla Bruni im Interview

Hamburg (ots) - Als Model wurde Carla Bruni weltberühmt und war auf dem internationalen Modeparkett heiß begehrt. Doch das reichte der schönen Französin nicht, die im nächsten Jahr ihren 40. Geburtstag feiert: Ihr erstes Gesangsalbum war eine melancholisch-schöne Hommage an den Nouvelle Chanson, jetzt veröffentlicht sie ihr zweites Album: "No Promises". Für ihr erstes englischsprachiges Album hat sie Texte von sechs Dichtern zu den fürsie typischen akustischen Gänsehaut-Balladen vertont.

In der nächsten Ausgabe der Frauenzeitschrift WOMAN (ab 27.12.2006 im Handel) spricht sie über:
... das Komponieren von Melodien: "Ich halte mich nicht für eine gute Songschreiberin. Die Musik zu diesen Gedichten zu schreiben - ja, das kann ich. Da nehme ich meine Gitarre und baue eine schöne Melodie drum herum."

... das Übersetzen von Musiktexten: "Die Texte hätten viel von ihrem Zauber verloren, wenn ich sie ins Französische übersetzt hätte. Außerdem hätte das viel Arbeit bedeutet, und ich bin ein bequemer Mensch, das gebe ich zu."


Foto: Carla Bruni im Interview


... die Vergleiche mit dem französischen Musiker-Kollegen Benjamin Biolay: "Benjamin ist auf dem besten Weg, eine nationale Ikone zu werden, wie es sie in Frankreich seit Serge Gainsbourg nicht mehr gab. Was habe ich dagegen erreicht? Ich bin ein Ex-Model, habe eine rauchige Stimme und ein Album herausgebracht, das gut lief. Mehr nicht."

... das Alter: "Alter ist, wenn man nicht mehr die Treppe hochkommt. Wenn man jemanden braucht, der einem beim Pinkeln hilft. Aber Altern hat nichts mit dem Verblassen der Schönheit zu tun. Ich habe schon lange meine ersten Falten und es stört mich nicht. Nichts ist von Dauer, alles ist vergänglich. Man muss nur akzeptieren, dass das Rad der Zeit nicht aufzuhalten ist."

Quelle: Gruner+Jahr, WOMAN