Anzeige:
Titel Grafik
   Heide szene    IMPRESSUM    Werbung bei uns    Email an uns    NO-PORTAL    Artikel suchen    HEIDE von A-Z    Immobilien Markt    ALLE NEWS

Heide aktuell

  HOMEPAGE


Link Dithmarschen

Text: PID - Heide



Anzeige:































Landrat Dr. Jörn Klimant zieht Bilanz

Positive Tourismus-Bilanz in Dithmarschen

Eine deutliche Zunahme bei den Gästezahlen (5,2 Prozent) und stabile Übernachtungszahlen mit einem kleinen Plus (1,7 Prozent), so lautet die Bilanz für das Tourismusjahr 2007 im Kreis Dithmarschen. Landrat Dr. Jörn Klimant, Vor­sitzender von Dithmarschen Tourismus: „Mit dem stabilisierten Saison-Ergebnis in diesem wichtigen Wirtschaftszweig liegen die Dithmarscher Tourismusakteure im Landestrend. Wir haben fast schon wieder die gute Bilanz des Jahres 2002 erreicht.

Insgesamt verbrachten 265.244 Gäste mit 2.294.993 Übernachtungen ihre Ferien in Dithmarschen. „Das ist“, wertet Dithmarschen Tourismus Geschäftsführer Christian Mende, „nach einem schwierigen Saisonstart im Frühjahr ein vorläufiges, respektables Endergeb­nis.“ Landrat Dr. Jörn Klimant: „Die schwierige Wetterlage im Sommer hat sicherlich mit dazu beigetragen, dass das Ergebnis insgesamt nicht noch positiver ausgefallen ist. Dafür haben wir von dem guten Wetter im Frühsommer und im Herbst profitiert. Insgesamt eine durchaus positive Bilanz.

Wir konnten 2007 das zweitbeste Ergebnis bei den Übernachtungszahlen in den letzten 10 Jahren erzielen.“
Die Bedeutung der Übernachtungszahlen für die Gesamtwirtschaftliche Betrachtung machte Christian Mende deutlich: „Der Tourismus hat im vergangenen Jahr einen Gesamtumsatz von rund 133,58 Millionen Euro erwirtschaftet und liegt damit rund 2 Millionen Euro über den Ergebnissen von 2005. Allerdings müssen wir auch immer mehr Mittel für das Marketing bereitstellen, um dieses Ergebnis zu halten und die Gäste- und Übernachtungszahlen zu erreichen.“
Auch die durchschnittliche Aufent­haltsdauer hat sich statistisch gesehen um einen halben Tag verbessert.

Lag sie 2006 noch bei rund 8,2 Tagen, so ist sie in 2007 auf rund 8,7 Tage angestiegen. Noch sind nicht alle Zahlen endgültig erfasst. Trotzdem ist ein ganz wichtiges Klassenziel erreicht. Mittelfristig ist es gelungen, die Gäste- und Übernachtungs­zahlen zu stabilisieren.20,9 Prozent aller Gäste kamen 2007 aus Nordrhein-Westfalen nach Dithmarschen. 20,6 Prozent waren Niedersachsen. 10,5 Prozent Schleswig-Holsteiner machten im eigenen Land Urlaub.

Das Bundesland Hessen stellte 9,6 Prozent der Besucherinnen und Besucher, Bayern 7,1 Prozent, statistisch gefolgt von Baden-Würtemberg mit 6,9 Prozent. Hamburgerinnen und Hamburger waren mit 5,1 Prozent vertreten. 10,3 Prozent der Feriengäste reisten 2007 aus den neuen Bundesländern an. Saarländer und Bremer bildeten mit 0,4 beziehungsweise 0,6 Prozent beim Gästeanteil das Schluss­licht.


Der Druck der Mitbewerber und die Ansprüche der Gäste nehmen weiter zu. Die finanziellen Mittel bleiben knapp. Der Aufenthalt verringert sich von Jahr zu Jahr. Um Stammgäste an die Region zu binden und neue Gäste zu gewinnen, bündeln die Akteure im Tourismus seit Jahren konsequent ihre Aufgaben. So wirbt das Urlaubsland Dithmarschen unter der starken Marke „nordsee* schleswig-holstein“. Landrat Dr. Jörn Klimant, Vorsitzender von Dithmarschen Tourismus: „Das Motto für die Zukunft lautet: nur gemeinsam sind wir als ’nordseeland* Dithmarschen’ mit seinen maritimen Besonderheiten stark, vorausgesetzt, wir bündeln und konzentrieren unsere Ressourcen auf allen Ebenen auch in den kommenden Jahren weiter.“

Um dieses Ziel zu erreichen, hat die Fachhochschule Westküste in Heide 2007 ein Aufgaben- und Organisationsraster für Dithmarschen erstellt. Über die neue Aufgabenteilung wurde bereits 2007 Einigung erzielt worden. Christian Mende, Geschäftsführer Dithmarschen Tourismus: „Die Vorschläge der Fachhochschule werden mittlerweile in den ersten Teilbereichen umgesetzt.“ So haben er und sein Team weitergehende Aufgaben im Marketing und Vertrieb für die Region übernommen.

Sichtbar wird dies in 2008 durch eine zusätzliche Vielzahl von Aktivitäten in der Metropolregion mit dem Ziel, vermehrt für den Tagestourismus zu werben. Als weitere Schwerpunkte für 2008 verweist der Geschäftsführer auf das gesamte System der zentralen Zimmervermittlung. Es soll neu organisieren werden. Gemeinsam mit Partnern von der Nordsee arbeiten die Dithmarscher Touristiker an einem neuen zukunftsweisenden Onlinebuchungssystem.

Neue Vertriebswege
Für Christian Mende erfordert der Vertrieb für alle Beteiligten ein Umdenken. Die neuen Medien sind hier seiner Meinung nach ein wichtiger Baustein. Nach Angaben des Touristikers laufen heute bereits rund 22 Prozent des gesamten Umsatzes aus der Zimmervermittlung in Dithmarschen über Onlinebuchungen. Gesucht wird ein System, mit dem in Zukunft sämtliche Buchungen nur noch online abgewickelt werden. Darüber hinaus soll dieses System auch für Leistungsträger ein wesentlich größeres Spektrum an Eigenpflege beinhalten.

So entfallen aufwendigen Pflegearbeiten bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Tourismusstellen in Dithmarschen. Dafür können neue Aufgaben wahrgenommen werden. Geprüft wird auch, ob in Zukunft noch elf Vermittlungsstellen benötigt werden. Mende: „Die Zimmervermittlung in der bisherigen Form ist nicht mehr wirtschaftlich. Hier werden wir zu neuen Formen der Kooperation kommen müssen.“

Touristische Arbeitsgemeinschaften bündeln Kräfte
Auf dem Prüfstand stehen auch die Organisationsstrukturen. Aus 13 örtlichen Touristinformationen sollen fünf bis sechs touristische Arbeitsgemeinschaften (TAG’s) werden. Dabei geht es nach Darstellung von Dr. Jörn Klimant nicht darum, Stellen zu schließen und Kosten für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einzusparen. Der Landrat: „Durch die Bündelung in regionale TAG’s bilden die Touristiker zukünftig einen Pool, in dem die Aufgaben besser verteilt werden können.“ Gegenwärtig läuft die Entwicklung eines TAG-Modells für die Region Mitteldithmarschen, das dann auch Musterbeispiel für die Umsetzung in anderen Bereichen sein kann.

Das ursprünglich erwogene Ziel, bereits ab 2008 in neuer Struktur zu starten, musste hinausgeschoben werden. Hintergrund: Das Land Schleswig-Holstein lässt zur Zeit im Rahmen des Leitprojektes „Optimierung der lokalen Strukturen“ Vorgaben für Größe und Aufgabenstellung der TAG’s entwickeln, die auch Basis für zukünftige Förderpolitiken im Tourismus sein sollen. Daher macht es wenig Sinn, hier bereits vorzugreifen, denn diese Grundlagen werden erst im Sommer 2008 vorliegen. Dithmarschen ist hier eingebunden.


Neues Gesicht bei Dithmarschen Tourismus

Bewährte Aktionen und neue Ansätze
Im Marketing und Vertrieb setzt Dithmarschen Tourismus auch 2008 auf bewährteAktionen und hat zugleich neue Ansätze entwickelt. Ein Schwerpunkt sind weiterhin die verschiedensten Messen, die in bewährter Kooperation mit allen Partnern der Nordsee besucht werden. Ein gleich starkes Gewicht hat inzwischen der Besuch von Stadtteilfesten, Kaufhausaktionen und kleinen Reisebörsen. Hier hat Dithmarschen Tourismus in diesem Jahr die Aktionen ausgeweitet, um speziell Tagesgäste aber auch Kurzreisende zu gewinnen.

Erste positive Ergebnisse lassen sich auch aus der Zusammenarbeit in der Metropolregion Hamburg ziehen. In diesem Jahr war Dithmarschen Tourismus zusätzlich am Stand der Hamburg Marketing mit Werbung für die Events Heider Marktfrieden, Kohltage und Wellnessangebote Büsum vertreten.

Erstmals sind Plakatwerbungen in Hamburger U-Bahnen zu den Kohltagen, dem Heider Marktfrieden und weiteren Events geplant. Besondere Promotionaktionen werden sich aus einer Kooperation mit der Firma Nadler Feinkost ergeben. Die Firma bezieht für einen Teil ihrer Produkte die Rohware (Kohl) aus Dithmarschen. Dithmarschen Tourismus wirbt auf Produktflyern der Firma Nadler für die Region; die Firma Nadler verteilt auf Promotion-Aktionen bundesweit Postkarten zur Prospektanforderung bei Dithmarschen Tourismus.

Anlässlich der Dithmarscher Kohltage ist in Kooperation mit der Nordsee-Tourismus-Service GmbH eine Pressefahrt geplant, bei der neben der Deutsche Kohlstraße und den Kohltagen natürlich auch die speziellen Angebote in Büsum und Friedrichskoog auf dem Programm stehen.

Urlaubsland für Familien
Gemeinsam mit den Orten hat Dithmarschen Tourismus sich an der Familienkampagne der Tourismusagentur Schleswig-Holstein beteiligt. Eine Arbeitsgruppe aus Dithmarschen wird noch in diesem Monat starten, um für die Zukunft weitere Ideen zu entwickeln, um Dithmarschen als Familienurlaubsland weiter zu positionieren. Und besondere Angebote aus Dithmarschen sind bei den diesjährigen Spezialaktionen der Nordsee-Tourismus-Service GmbH in den Vertriebsflyern enthalten. Diese werden über Kooperationen mit Nordseefisch und Meistermarken sowie auf allen Inlandsmessen vertrieben.

Landrat Dr. Jörn Klimant: „Neben diesen neuen Aktionen laufen bewährte Marketingmaßnahmen wie Anzeigen in Zeitungen und Zeitschriften. Darüber hinaus wirbt Dithmarschen Tourismus im Internetbereich, um dort als attraktives nordseeland* noch besser gefunden zu werden (Suchmaschinenmarketing).“


Neues Gesicht bei Dithmarschen Tourismus
Oliver Kumbartzky (Brunsbüttel) ist seit dem 1. Januar 2008 neuer Mitarbeiter bei Dithmarschen Tourismus. Er übernimmt einen wesentlichen Teil der Aufgaben, die bisher Matthias Schlüter (Tellingstedt), als Marketingleiter bei Dithmarschen Tourismus wahrgenommen hat. Schlüter scheidet zum 1. März 2008 bei Dithmarschen Tourismus aus. Er übernimmt in Zukunft neue Aufgaben in der freien Wirtschaft.

Kumbartzky hat an der Fachhochschule Westküste Betriebswirtschaft mit den Schwerpunktfächern Logistik und Tourismus studiert und im August 2007 seinen Abschluss als Diplom-Kaufmann (FH) gemacht. Oliver Kumbartzky hat bereits von August bis Dezember 2005 ein 5-monatiges Praxissemester bei Dithmarschen Tourismus abgeleistet. Als „Dithmarscher Jung“ kennt er die Region und kann daher ohne große Einarbeitungszeit sehr schnell das neue Aufgabengebiet übernehmen.

Christian Mende, Geschäftsführer Dithmarschen Tourismus: „Mit der Einstellung von Oliver Kumbartzky setzen wir eine gute Tradition fort, auf die qualitativ gut ausgebildeten Studenten der FH Westküste zurückzugreifen. Bereits mit Matthias Schlüter haben wir von der FH Westküste einen hervorragend ausgebildeten Mitarbeiter gewonnen. Mit Oliver Kumbartzky setzen wir erneut auf die qualifizierten Studenten der FHW.“


Get Flash to see this player.